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Wochenumschau nach den Relegationsspielen: Frauen von SF Brandenburg 94 bleiben oben - VSG Altglienicke ist Aufsteiger / SV Braunsbedra schafft Sprung in die Dritte Liga Nord

Überraschend zwei freie Platz bei den Frauen, bei den Männer keiner / Brandenburgs Frauen Relegationssieger / Auch die Frauen von VSG Altglienicke als Relegationszweiter nach oben / Braunsbedras Frauen gewinnen Aufstiegsspiele zur Dritten Liga Nord und steigen auf / Männer vom VfL Pinneberg scheitern in Aufstiegsspielen zur 2. Bundesliga Nord, dadurch kann VfK Berlin-Südwest nicht nachrücken

Drei Wochen nach dem letzten Spieltag der 26. Regionalligasaison Nordost waren Relegationsspiele angesetzt, in denen es um mögliche freie Plätze für die Regionalliga ging. Bei den Frauen gewann die Relegation ungeschlagen der eigentliche Direktabsteiger aus der Regionalliga, SF Brandenburg 94, vor dem Turnierausrichter VSG Altglienicke (Dritter Berlinliga) und dem sieglosen PSV Halle (Dritter Landesoberliga Sachsen-Anhalt). Da es schließlich doch zwei freie Plätze gibt, verbleibt Brandenburg in der Regionalliga, und auch die VSG Altglienicke als Relegationszweiter wechselt in die Regionalliga.

Es war zunächst ungewiss, ob der SV Braunsbedra (Vierter der Regionalliga Nordost), der sich in den beiden Aufstiegsspielen zur Dritten Liga Nord gegen den Kieler TV II (Vierter der Regionalliga Nord) mit 3:2 im Hinspiel in Kiel und 3:0 im Rückspiel zu Hause durchgesetzt hatte, nach oben gehen kann. Aber dort ist durch den Rückzug von VG Wiwa Hamburg ein Platz frei geworden. (Siehe auch News Dritte Liga Nord.) Den vermuteten dritten freien Regionalligaplatz gab es schließlich doch nicht, weil die Frauen des SV Energie Cottbus einen Rückzug vom Rückzug gemacht und entgegen früherer Ankündigungen doch für die Regionalliga gemeldet haben.

Bei den Männern setzte sich in der Relegation ohne Niederlage der Burger VC 99 (Vizemeister Sachsen-Anhalt) vor der SG Rotation Prenzlauer Berg, als Regionalliga-Neunter eigentlich Direktabsteiger, der VSG Einheit Rüdersdorf (Dritter Berlinliga) und dem Turniergastgeber VC Blau-Weiß Brandenburg (Dritter Brandenburgliga) durch. Das Trio hinter Burg nahm sich gegenseitig die Punkte ab und beendete das Turnier mit jeweils einem Sieg und zwei Niederlagen. Aufsteiger kann allerdings keiner, weil es doch keinen freien Platz gibt.

Auch die Hoffnungen des aufstiegswilligen VfK Berlin-Südwest, nächste Saison in der Dritten Liga Nord spielen zu können, platzten. Der VfL Pinneberg (Vierter Dritte Liga Nord) verlor beide Aufstiegsspiele zur 2. Bundesliga Nord gegen TV Baden (Dritter Dritte Liga West) mit jeweils 1:3. Somit verbleibt Pinneberg in der Dritten Liga Nord. Im Falle des Aufstiegs von Pinneberg wäre ein Platz frei geworden. Folglich bleibt auch die SG Prieros als Viertletzter Zwangsabsteiger aus der Regionalliga.

Siehe aktualisierte Wochenumschau auf dieser Website unter Regionalliga/Ligageschehen und unter Dritte Liga Nord oder unter www.volleyball-dlnord.de

Jürgen Holz, Regionalpressewart