Rücktritt nach 50 Jahren Volleyball und 25 Jahren Regionalpressewart Nordost

Ein Dank für die über Jahrzehnte währende gute Zusammenarbeit und Unterstützung aus den Vereinen und Mannschaften, von Trainern und Spielern sowie den RSA-Mitgliedern - für eine erlebnisreiche Zeit

Liebe Volleyballfreunde!

Die Entscheidung vor gut einer Woche, mit sofortiger Wirkung als langjähriger Regionalpressewart Nordost zurückzutreten, hat sicherlich viele Volleyballfreunde überrascht.
Nach 50 Jahren Volleyball und 25 Jahren Regionalpressewart war es eine ganz und gar nicht leichte, aber zwingend notwendige Entscheidung, dieses Ehrenamt aufzugeben. Denn die Gesundheit hat oberste Priorität. Die ehrenamtliche Arbeit als Pressewart war in jeder Hinsicht ungemein aufwändig und auch mit viel zeitlichem Druck und Stress verbunden. „Kürzer treten“ ist leicht gesagt und endet irgendwann dann doch wieder im alten Arbeitsmodus. Es musste daher die Reißleine gezogen werden, mit aller Konsequenz.

Ich möchte mich auf diesem Wege bei allen Vereinen und Mannschaften, bei allen Trainerinnen und Trainern, bei den Spielerinnen und Spielern sowie Mannschaftsverantwortlichen bedanken, die über teilweise Jahrzehnte hinweg in vielfacher Weise und ganz entscheidend mitgeholfen haben, dass ich dieses Ehrenamt in der gebotenen Qualität ausüben konnte. Dabei reicht mein Dank weit zurück bis in die Zeiten der Herausgabe der DDR-Verbandszeitschrift „Volleyball“. Ohne diese gute Zusammenarbeit, ohne eure tatkräftige Unterstützung wäre nach der Wende auch der monatlich achtseitige Regionalteil mit Berlin und den fünf neuen Bundesländern in der „deutschen volleyball-zeitschrift“ (dvz) und später im Volleyball-Magazin (VM) nicht denkbar gewesen. In besonderer Weise gilt dies natürlich für die Regionalliga Nordost, als deren Pressewart ich seit 1994 tätig war, und die mit der Einführung der Homepage für den Regionalbereich Nordost eine besondere Herausforderung darstellte. Eine spannende und erlebnisreiche Zeit, die mir unvergessen bleiben wird.

Mein Dank gilt den Mitgliedern des Regionalspielausschusses (RSA) Nordost für die über Jahrzehnte enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Mein besonderer Dank gilt dabei dem RSA-Vorsitzenden und Regionalspielwart Uwe Näthler, der mir stets mit Rat und Tat zur Seite stand und den ich nicht nur als hohen Sach- und Fachkenner kennen- und schätzen gelernt habe. Mit Uwe habe ich über die Jahrzehnte auch einen Freund gewonnen, woran sich auch in Zukunft nichts ändern wird.

Natürlich werde ich dem Volleyball weiter eng verbunden bleiben und das Geschehen im Regionalbereich Nordost weiter aufmerksam verfolgen. Vielleicht melde ich mich hier und da auch mal zu Wort – was aber eher die Ausnahme als die Regel sein wird.

Ich wünsche den Mitgliedern des RSA auch künftig eine glückliche Hand bei ihren Entscheidungen und den Vereinen und Mannschaften sportlich viel Erfolg und vor allem natürlich Freude und Spaß am Volleyball!

Danke allen für die vielen Genesungswünsche – verbunden mit dem Hinweis, dass ich inzwischen auf gutem Wege zu stabiler Gesundheit bin.

Euer langjähriger Regionalpressewart Jürgen Holz

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