Uwe Näthler für weitere vier Jahre als Regionalspielwart Nordost gewählt

Turnusgemäße Sitzung des Regionalspielausschusses (RSA) in Fredersdorf bei Berlin / Anja Bechmann vom USC Magdeburg neue Regionalpressewartin

 

Der Regionalspielausschuss (RSA) Nordost kam am 21. Juni 2020 zu seiner turnusgemäßen Sitzung zum Saisonabschluss in Fredersdorf bei Berlin zusammen. Dabei ging es vor allem um die Vorbereitung der neuen Saison 2020/2021. Auf der Tagesordnung standen auch zwei Wahlen. Uwe Näthler – seit 2004 im Amt als Regionalspielwart und Vorsitzender des RSA – wurde einstimmig für weitere vier Jahre gewählt. Für Näthler war es bereits die vierte Wiederwahl, worin auch die Wertschätzung seiner ehrenamtlichen Arbeit zum Ausdruck kommt. Als neue Regionalpressewartin für den aus diesem Amt ausgeschiedenen Jürgen Holz wurde Anja Bechmann gewählt. Die 36-Jährige ist Trainerin der in der Dritten Liga Nord spielenden Frauen vom USC Magdeburg und in der Geschäftsstelle des Volleyball-Verbandes Sachsen-Anhalt (VVSA) tätig.

Hinsichtlich der neuen Saison 2020/2021 ist es nach gegenwärtiger Lage so, dass die Männer mit 12 Mannschaften und die Frauen sogar mit 13 Mannschaften in diese Saison gehen. Damit ist die eigentliche Staffelstärke nach RSA-Beschluss bei den Männern um eine Mannschaft und bei den Frauen um zwei Mannschaften überschritten. Das wirkt sich natürlich auch auf den Abstieg aus. Bei den Männern werden nach Ende der Saison 2020/2021 vier statt drei Mannschaften absteigen, bei den Frauen wird es in dieser und in der nächsten Saison ebenfalls jeweils vier Absteiger geben, um am Ende auf die vom RSA beschlossene Staffelstärke von 11 Teams zu kommen. Vier Absteiger sind übrigens die maximale Quote, wie sie auch in der Regionalspielordnung festgelegt ist.

Die Zusammensetzung der beiden Staffeln sieht folgendermaßen aus (in Klammern die Platzierung bei Saisonabbruch):

Regionalliga Männer (12 Mannschaften)

VfK Berlin-Südwest (Absteiger DL Nord)

TKC Wriezen (Absteiger DL Nord)

TSGL Schöneiche II (1.)

SG Prieros/KW (4.)

SG Rotation Prenzlauer Berg (7.)

DJK Westen 23 Berlin (8.)

USV Halle Volleys (9.)

MSV Zossen 07 (10.)

Berliner TSC (Aufsteiger Berlinliga)

Burger VC 99 (Aufsteiger Landesoberliga Sachsen-Anhalt)

HSV Cottbus (Aufsteiger Brandenburgliga)

Elsterwerdaer SV 94 (Aufsteiger Brandenburgliga)

Regionalliga Frauen (13 Mannschaften)

Berliner VV (Absteiger DL Nord)

SV Braunsbedra (1.)

SC Potsdam II (2.)

SG Rotation Prenzlauer Berg II (3.)

WSG Reform Magdeburg (7.)

VC Blau-Weiß Brandenburg (8.)

Marzahner VC (9.)

VC Bitterfeld-Wolfen (10.)

BBSC Berlin III (11.)

VT Rudow-Altglienicke (Aufsteiger Berlinliga)

VfK Berlin-Südwest (Aufsteiger Berlinliga)

KSC Asahi Spremberg (Aufsteiger Brandenburgliga)

TSV Berlin-Wedding (Aufsteiger Berlinliga)

Der Saisonstart ist für beide Staffeln auf den 12. September 2020 terminiert. Allerdings kann die Corona-Pandemie diesen Termin über den Haufen werfen. Schließlich hängt alles auch davon ab, wie und ob in den drei Bundesländern Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt die jeweiligen Landesregierungen angesichts der Virus-Lage den Start für den Mannschaftsspielbetrieb frei geben. Die Szenarien, mit denen sich der RSA beschäftigt hat, könnten auch so aussehen, dass es zunächst nur „Geisterspiele“ gibt. Für den Fall, dass der Saisonbeginn nicht im September, sondern erst im Oktober erfolgt, würden die ausgefallenen Spieltage erst nach dem eigentlichen Saisonschluss ausgetragen, also hinten angefügt werden. Sollte der Saisonbeginn sich noch weiter nach hinten verschieben, würde nach den Plänen des RSA die Hinrunde komplett ausfallen und nur die Rückrunde gespielt. Fest steht schon jetzt, dass der übliche Regionalpokal Nordost gestrichen wird.

Jürgen Holz

 

 

 

 

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