Mit großen Hoffnungen und neuem Austragungsmodus startet im Herbst die 31. Spielzeit der Regionalliga Nordost

Gespräch mit Uwe Näthler, Vorsitzender des Regionalspielausschusses Nordost (RSA) und nordostdeutscher Regionalspielwart

 

Werfen wir zunächst einen Blick zurück: Hinter den Volleyballern und Volleyballerinnen der Regionalliga Nordost liegt nun schon seit Ende März 2020 eine bewegte und unterm Strich höchst unerfreuliche Zeit. Nach dem Corona-bedingten Abbruch der Saison 2019/2020 im März kurz vor regulärem Ende der Saison, die ohne jegliche Wertung hinsichtlich der Meister und Absteiger blieb, wurde der Spielbetrieb im September 2020 wieder aufgenommen in der Hoffnung, die neue Saison 2020/2021 trotz aller sich abzeichnenden Komplikationen doch zu einem guten Ende zu führen. Aber schon nach drei Spieltagen bei den Männern und Frauen kam Ende Oktober ein Stoppzeichen mit einer zunächst bis Ende November befristeten Spielpause. Auf einem erstmals digital durchgeführten Staffeltag im Oktober gab es schließlich unterschiedliche Ideen, wie mit der unterbrochenen Saison weiter verfahren werden sollte. Letztendlich wurden aber alle Ideen zu Makulatur. Denn es blieb beim kategorischen Spielverbot der Landesregierungen auf allen Ebenen unterhalb der 1. und 2. Bundesliga.

Nunmehr sind die sogenannten Inzidenzwerte, die der Gradmesser für Lockerungen unterschiedlicher Art sind, so weit gesunken, dass auch ein regelmäßiger Spielbetrieb demnächst wieder aufgenommen werden kann. Auch im RSA Nordost ist geplant, die Saison 2021/2022 mit dem ersten Spieltag am 25. September 2021 zu beginnen – begleitet von der Hoffnung, dass sie spätestens im April 2022 ohne nennenswerte Komplikationen zum Ende gebracht werden kann.

Was ist inzwischen alles passiert? Wie sieht die Zukunft der Regionalliga aus? Mit UWE NÄTHLER, seit Mai 2004 Vorsitzender des RSA Nordost und Regionalspielwart, sprach der langjährige Regionalpressewart JÜRGEN HOLZ, Ehrenmitglied des RSA.

 

Was hat dich in dieser über einjährigen bewegten seit März 2020 zum Erhalt des Volleyballs auf regionaler Ebene am meisten beschäftigt?

 

Zuerst will ich festhalten, dass die Situation des Stillstands für alle Seiten äußerst deprimierend war. Mit zunehmendem Fortgang der Pandemie waren alle Optionen, Modelle und unsere vielen Überlegungen, um irgendwie einen Spielbetrieb zu ermöglichen, nutzlos geworden. Als besonders schwerwiegend empfand ich die Tatsache, dass der Kinder- und Jugendsport zum Stillstand verurteilt war.

Doch bei allem Verdruss muss betont werden, dass wir zum Zeitpunkt der Saisonunterbrechung und des späteren Abbruchs mit diesen Entscheidungen die einzige Chance hatten, den weiteren Fortgang der Pandemie zu stoppen. Das zwang dazu, alle nicht notwendigen Kontakte und Begegnungen zu unterlassen. Das galt für den regionalen Sport und ebenso natürlich für den Hobby- und Freizeitsport. Dieser gesellschaftlichen Verantwortung mussten wir uns stellen.

 

Hätte es aus deiner Sicht bei allem Wenn und Aber möglicherweise nicht schon viel früher ein politisches Signal geben können, um den Sport auf regionaler Ebene wieder zum Leben zu erwecken?

 

Ich sage ausdrücklich: Nein! Der Zeitplan der allmählichen Lockerungen und deren Reihenfolge hatte meine volle Zustimmung. Die Beschränkungen während des Lockdowns waren einzig und allein dem Gesundheitsschutz eines jeden geschuldet. Lockerungen dürfen sich nicht nach persönlichen Befindlichkeiten richten. Unter diesem Aspekt musste zwangsläufig vieles in den Hintergrund treten, so schmerzlich das war und ist. Ich hoffe, dass wir die schlimmste Zeit überstanden haben und spätestens im Herbst zu einem relativ geregelten Leben zurückkehren können, was natürlich auch für den Volleyballsport gilt.

 

Du hast inzwischen einen vom üblichen Spielsystem abweichenden Spielmodus entwickelt, der auch unter Coronavirus-Zeiten mit Spielausfällen und Spielverlegungen sowie Quarantänezwang für einzelne Mannschaften eine Option und sportlich akzeptable Lösung auch unter womöglich ausufernden Staffelstärken ist. Wir haben auf diesem Internetportal im Februar 2021 zwar ausführlich darüber informiert, aber dennoch sind an dieser Stelle noch ein paar erklärende Worte zum Spielsystem hinzuzufügen.

 

Wichtig ist der Zeitpunkt meiner Überlegungen. Als zum Beginn des Novembers 2020 der Spielbetrieb der Regionalliga unterbrochen wurde, war realistisch betrachtet die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Saison nicht geordnet beendet werden kann. Das bedeutete auch: keine Aufsteiger und keine Absteiger. Die Regionalliga Nordost hat eine festgelegte Standardstärke von 11 regulären Mannschaften. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir aber bereits 13 Frauenteams und 12 Männerteams.

Daraus ergab sich für mich die Frage: Bis zu wieviel Mannschaften pro Staffel bekomme ich noch eine Spielsaison organisiert, wenn die drei Landesverbände noch irgendwie eine Saison mit Wertung hinbekommen sollten und somit dem RSA Aufsteiger für die Regionalliga 2021/2022 melden? Bei dem bisher verwendeten 12er-Spielplan hatten wir 22 Spieltage bzw. Spiele pro Mannschaft. Das ist meines Erachtens für eine 4. Liga im Hobby- und Freizeitbereich bereits der oberste Anschlag. Diese Grenze würde sogar noch überschritten, wenn eine Staffelstärke von 16 Mannschaften im Bereich des Möglichen lag.

Das hieße, die Staffel in zwei Vorrunden zu je 8 Teams mit Hin- und Rückrunde zu teilen, was 14 Spiele pro Mannschaft ergäbe. Anschließend spielen die ersten 4 Teams jeder Vorrunde eine Finalrunde um die Meisterschaft sowie entsprechend die letzten 4 Teams um den Abstieg. Dabei nehmen die Teams der gleichen Vorrunde ihre gegeneinander gespielten Spiele mit in die Wertung der Final- und Abstiegsrunde. Somit werden nur noch Hin- und Rückspiel gegen die Finalgegner der anderen Vorrunde ausgetragen. Das wären nochmal 8 Spiele pro Team. Das ergibt in der Summe wiederum 22 Spiele. Die Antwort lag also auf der Hand: Bei einer Teilung der Staffel können wir eine Spielsaison mit maximal 16 Mannschaften bei gleichem Zeitaufwand spielen!

Da dieses Problem auch in den anderen Regionalligen besteht, stellte ich dem Bundesspielwart dieses Modellsystem vor. Der hatte die Idee, diese Staffelteilung bereits ab 12 Teams anzuwenden. Hier würde sich die Anzahl der Spiele von 22 auf 16 verringern, wodurch sich mehr freie Termine für notwendige Reaktion auf Corona-bedingte Behinderungen ergeben. Der Bundesspielausschuss beschloss daraufhin eine generelle Staffelteilung bereits ab 12 Mannschaften für die Saison 2021/2022. Dadurch sollen freie Termine für Spielverlegungen bzw. Nachholtermine geschaffen werden. Darüber hinaus würde sich durch einen Abschluss der Vorrunde auch die Option ergeben, tatsächlich noch eine reale Saisonwertung zu ermöglichen.

 

Der neue Modus ist zunächst als ein Notfall-Spielsystem für die Saison 2021/2022 gedacht, soll aber ab der Saison 2022/2023 vollgültige übernommen werden – vorbehaltlich eines Drei-Viertel-Votums der nordostdeutschen Regionalligamannschaften. Welches Echo gibt es dazu schon jetzt aus den Vereinen und Mannschaften der Regionalliga, um die Nachfolger der Männer TSGL Schöneiche II und der Frauen SG Rotation Prenzlauer Berg III als die letzten regulären Regionalmeister aus 2018/2019 (!) zu ermitteln?

 

Vorab die nicht sonderlich neue Erkenntnis, dass die Spieler und Spielerinnen einer 4. Liga neben ihrem Volleyballhobby noch eine Zeit für Beruf, Schule sowie Familie aufwenden sollen. Dem ist, denke ich, Rechnung zu tragen, so dass eine Reduzierung der Spieltage einer 12er-Staffel von 22 auf 16 und eine Staffelteilung als „sinnvoll“ erscheint, wie auch das Echo zeigte.

In den obersten Landesligen haben die Mannschaften zwischen 11 und 14 Spieltage. Gerade für aufstiegswillige Teams zur Regionalliga Nordost besteht dann das Problem, ob die Spieler und Spielerinnen nun für 22 Regionalliga-Spieltage zur Verfügung stehen.

Eine Variante der Reduzierung der Staffelstärke auf 10 Teams in der RL Nordost mit dann 18 Spieltagen halte ich bei drei Pflichtabsteigern sportlich betrachtet für nicht verantwortbar. Die Planung einer Saison in der herkömmlichen Weise mit kompletter Hin- und Rückrunde oder einer geteilten Staffel mit zwei Vorrunden ist für die Spielleitung kein Problem. Daher beschloss der Regionalspielausschuss, diese Entscheidung den Teams der Regionalliga zu überlassen. Für ein eindeutiges Votum über den zukünftigen Spielmodus fordert der RSA eine Drei-Viertel-Mehrheit für die Staffelteilung, also mindestens 16 von 24 Mannschaften müssen der zukünftigen Staffelteilung zustimmen. Die bisherigen Reaktionen der Mannschaften lassen sogar eine weitaus höhere Zustimmung erwarten. Für die Planung der Saison 2022/2023 muss diese Entscheidung bis spätestens Ende März 2022 vorliegen.

 

Welche Knackpunkte gibt es bei diesem neuen Spielmodus?

 

Ich möchte zunächst sechs Vorteile auflisten:

1. Die Reduzierung auf 16 Spieltage ergibt 6 freie Wochenenden.

2. Die freien Termine geben den Teams weitere Möglichkeiten der Saisonplanung für Spielverlegungen.

3. Die Spiele der Vorrunden bleiben wichtig, da die Ergebnisse zum Teil mit in die Finalrunden genommen werden.

4. In den Finalrunden finden die Spiele gegen Teams „auf Augenhöhe“ statt. Das ist besonders wichtig in der Finalrunde um den Klassenerhalt. Auch in der Finalrunde um die Meisterschaft muss sich der zukünftige Meister gegen ebenbürtige Gegner durchsetzen. Das erhöht die Spannung im Saisonfinale!

5. Unabhängig vom Ergebnis der Vorrunde können die Spieltermine der Finalrunden bereits bei der Saisonplanung konkret festgelegt werden. Das ist ein nicht unerheblicher Vorteil gegenüber anderen Modellen, bei denen die Finalpaarungen erst nach der Vorrunde feststehen. Bei 90 Prozent der Teams bestehen zum Ende Januar keine Möglichkeiten, noch frei Hallentermine zu bekommen.

6. Nicht zuletzt: Es sind 6 Spiele weniger = 3 Heimspiele weniger = 3 x 220 Euro weniger Schiedsrichterkosten und 3 x weniger Kosten der Auswärtsspiele.

Was die Knackpunkt des neuen Spielsystems anbetrifft, so ist eigentlich nur einer anzuführen: Wenn die Staffel aus 12 Mannschaften bestünde, würde jedes Team 11 Gegner haben, spielt jedoch nur gegen 8 Teams davon. Konkret würden die ersten Drei der Vorrunden A nicht gegen die letzten Drei der Vorrunde B (und umgekehrt) spielen. Es spielt also nicht mehr „Jeder gegen Jeden“! Daraus ergeben sich diese 6 Spiele weniger. Grob gesagt würden Meisterschaftsanwärter nicht gegen Abstiegskandidaten spielen. Diesen Nachteil kann man in einer Hobbyliga in Kauf nehmen. In der Folgesaison müsste dieser Aspekt bei der Einteilung der Vorrunden berücksichtigt werden, um eine Wiederholung zu verhindern. Da von den 6 Teams der Abstiegsrunde nur 3 Teams in der RL verbleiben, halte ich diese Planungsaufgabe für durchaus machbar.

Doch wie gesagt: Letztlich entscheiden die Mannschaften über ihre Akzeptanz dieses Knackpunktes. Damit wir bei einer zum Beispiel 13:11-Entscheidung keine Teilung der RL-Teams in zwei Lager wollen, fordert der RSA eine mindestens 75-prozentige Mehrheit für den neuen Spielmodus.

 

Für die im September startende nächste Saison ist die Männer-Staffel mit elf Mannschaften besetzt und spielt wie üblich in einfacher Hin- und Rückrunde. Bei den Frauen gibt es angesichts von 13 gemeldeten Mannschaften zwei Staffeln: die Staffel A mit 7, die Staffel B mit 6 Teams. Wie wurde das Problem der fairen und leistungsgerechten Zusammensetzung der Staffeln gelöst?

 

Die Einteilung der Vorrunden erfolgt in mehreren Schritten in folgender Reihenfolge:

1. Tabelle der Vorsaison: ungerade Platzierung in Vorrunde A, gerade in Vorrunde B.

2. Korrektur nach regionaler Verteilung zum Beispiel zur Vermeidung einer Super-Brandenburgliga. Tabellenplatz 5 und 6 sind meist gleich stark und können getauscht werden.

3. Korrektur der Verteilung unter Berücksichtigung der Reisekilometer der Teams.

Um zu einer fairen Einteilung der Staffeln zu kommen, muss die Spielleitung im besten Falle über langjährige Kenntnisse ihrer Mannschaften verfügen. Besonders gilt dies für die kommende Saison, da die letzte (fast vollständige) Tabelle aus der Saison 2019/2020 stammt. Ebenso war der Sonderstatus des VC Olympia zu beachten. Deshalb erreichen aus der Vorrunde A drei Teams plus VC Olympia die Endrunde zur Meisterschaft.

 

Was ergibt sich aus der größeren Staffelstärke – regulär sind maximal 11 Mannschaften plus VC Olympia Berlin vorgeschrieben - hinsichtlich der Abstiegsregelung für die Saison 2021/2022?

 

Unsere derzeit noch bis 30. Juni 2022 gültige Spielordnung legt Folgendes fest:

RLNO Frauen: 3 Regelabsteiger plus 1 zusätzlicher Absteiger

RLNO Männer: 3 Regelabsteiger plus 1 zusätzlicher Absteiger durch Rückkehrer aus der Dritten Liga Nord.

DL Nord Frauen: 9 Teams Nordost + 3 Teams Nord = 3 Absteiger

DL Nord Männer: 8 Teams Nordost + 4 Teams Nord = 3 Absteiger

Realistisch sind zwei Absteiger in Nordost bei nur einem Aufsteiger.

Vorhaben für/ab der Saison 2022/2023 bei einer Entscheidung der Teams für den neuen Modus:

1. Erhöhung der Staffelstärke auf 12 Mannschaften. Daraus ergeben sich für den Normalfall zwei 6er Vorrunden.

2. Sollte sich zum Meldetermin (jeweils 1. Mai) eine erhöhte Staffelstärke und daraus resultierend ein zusätzlicher 4.Absteiger ergeben, wird dieser vermehrte Abstieg erst zum Ende der Folgesaison vollzogen. Ein „zusätzlicher“ Absteiger ist damit zum Beginn der Saison angekündigt und bekannt. Wenn im Normalfall 3 von 6 Teams der finalen Abstiegsrunde absteigen, wären es dann 4 von 7 Teams. Der Drittplatzierte der Abstiegsrunde darf dann unmittelbar nach seinem letzten Spiel den Klassenerhalt feiern, ohne einen möglichen zusätzlichen Abstieg zu befürchten.

 

Der RSA hat auf seiner Jahrestagung Anfang Juni in Fredersdorf bei Berlin eine höhere Schiedsrichtergebühr beschlossen. Was sind die Gründe für diese Gebührenerhöhung?

 

Mit dem Abbruch der Saison 2020/2021 haben wir allen Mannschaften die verbliebene Schiedsrichterpauschale komplett zurückgezahlt. Das hat sich als Fehler herausgestellt, da in einer Normalsaison durch diese Einnahmen nicht nur die Schiedsrichterkosten der Spiele, sondern auch die laufenden Betriebs- und Systemkosten wie Sams- und Refsoft-Gebühren abgedeckt werden. Diese Kosten blieben aber bestehen, so dass wir mit dem Schiedsrichterkonto fast in Minuszahlen gerutscht wären. Wir hätten also pro Mannschaft 200 Euro weniger zurückzahlen dürfen. Diesen Betrag benötigen wir jetzt zusätzlich zur veranschlagten Pauschale, um das Schiedsrichter-Konto wieder auf solide Füße zu stellen. Dadurch erhöhen sich die angekündigten Schiedsrichterpauschalen bei der RL Frauen von 2.000 auf 2.200 Euro sowie bei der RL Männer von 2.200 auf nun 2.400 Euro.

 

Vermutlich werden einige bislang gültige Beschlüsse in der nächsten Saison außer Kraft treten, darunter eine vom Reglement vorgeschriebene Nachwuchsmannschaft der Regionalligisten. Was besagen die veränderten Regelungen?

 

Der Bundesspielausschuss hat beschlossen, keine Strafen für fehlende untere Mannschaften und fehlende Jugendmannschaften zu erteilen. Gründe sind unter anderem Corona-bedingte Verluste bei Mannschaften auf Grund des erzwungenen langen Stillstands. Auch konnten Vereine, die den Neuaufbau ihres Jugendbereichs planten, dieses Vorhaben nicht in die Tat umsetzen. Alle anderen Sonderregelungen der Saison 2020/2021 sind aufgehoben.

Ich möchte an dieser Stelle noch auf Neues in der Bundesspielordnung hinweisen:

1. Landeskader Jugend (bis U19), die ihre Kaderzugehörigkeit erfolgreich abgeschlossen haben, erhalten für die U20 ein Doppelspielrecht.

2. Beschluss des DVV-Präsidiums zum Höherspielen 6.11.2 BSO (in Arbeit): Ein Festspielen erfolgt erst nach dem dritten Einsatz in einer höheren Spielklasse (bislang nach zwei Einsätzen).

 

Auf der bereits erwähnten RSA-Jahrestagung erfolgte eine Auslosung des Heimrechts der beiden an der Pokal-Qualifikation Nordost beteiligten Männermannschaften VC Bitterfeld-Wolfen und SV Lindow-Gransee. Wieso spielen diese beiden Nordost-Teams und warum gibt es keine nordostdeutschen Frauen in dieser Pokal-Qualifikationsrunde?

 

In unseren Landesverbänden konnten die üblichen Pokalwettbewerbe nicht zu Ende gespielt werden. Damit entfällt in diesem Jahr auch die Austragung des Regionalpokals Nordost bei den Männern und Frauen. Bekanntlich befinden sich unsere Zweitligisten im Trainings- und Wettkampfbetrieb. Damit auch in diesem Jahr die Erstligisten den DVV-Pokal nicht allein unter sich bleiben, wurde durch die Volleyball Bundesliga (VBL) die Möglichkeit der Pokalteilnahme der Zweitligisten angefragt. Der RSA Nordost beschloss daraufhin, eine „Qualifikation Nordost zum DVV-Pokal“ zu spielen. Bei den Frauen ist nur der BBSC Berlin in der 2. Bundesliga vertreten, muss sich demzufolge nicht qualifizieren und spielt in der 1. DVV-Pokalrunde im Heimspiel am 23./24. Oktober gegen den Vertreter des Regionalbereichs West. Der nächste Gegner des Siegers ist dann der Erstligist Allianz MTV Stuttgart.

Bei den Männern ermitteln unsere beiden Zweitligisten aus Bitterfeld-Wolfen und Lindow-Gransee am 23. Oktober den Teilnehmer am DVV-Pokal. Auf der RSA-Sitzung wurde Bitterfeld-Wolfen das Heimrecht zugelost. Der nächste Gegner des Siegers ist dann der Erstligist Helios Grizzlys Giesen.

 

 

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